Wer ich bin?

Mein Name ist Carmen Kaufmann und ich wurde am 17. Februar 1973 in Düsseldorf geboren. Als einziges Kind meiner Eltern wuchs ich in sogenannten „normalen“ Verhältnissen auf.

Ich ging zur Schule, machte Abitur, schloss erfolgreich meine Berufsausbildung als Bürokauffrau ab, arbeitete in der Werbung und im Marketing.

Für mich war es als Kind aber auch normal, dass meine Mutter, meine Tante und meine Oma sich oft über spirituelle Dinge unterhielten, die sie erlebten, über Erlebnisse mit Verstorbenen, die sie hatten, wundersame Begegnungen usw. Ebenso normal war für mich, dass ich manche Dinge vorher wusste, wie z. B. wer gleich anrufen würde (kennen sicherlich einige Menschen) und mein für mich so natürlicher Draht zu der Welt „da drüben“. Dann kam ich in die Pubertät und da waren Jungs und Diskotheken einfach wichtiger!

Ab und an experimentierte ich mit meinen Gaben allerdings noch herum, was meine Freunde aber nicht so toll fanden. Teenager mögen es nicht besonders, wenn man sofort ihre Gefühle und Gedanken erkennt….also mußte meine spirituelle Berufung erst einmal ein paar Jahre warten.

Dann starb meine Mutter im Jahr 2000 sehr plötzlich und recht schnell an einer Lungenembolie. Noch während sie um ihr Leben kämpfte, hatten wir beide einen direkten, aber unerklärbaren Kontakt und durch diesen heftigen Weckruf ihres Todes war mein Kanal zur jenseitigen Welt wieder vollends offen. Von da an war mein Draht nach drüben vollständig wiederhergestellt. Ich arbeitete eine Zeit lang als Medium bei einem spirituellem Ressort, welches sich der Jenseitsaufklärung widmet und die positiven Feedbacks der Hinterbliebenen stärkten mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten. Die Arbeit als Medium hat mich sehr ausgefüllt, denn es ist mein größtes Anliegen, Menschen zu zeigen oder vielleicht sogar beweisen zu können, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und die geliebten Menschen, die wir „verloren“ haben, gar nicht so weit von uns entfernt weiterleben.

Aber Medialität ist nicht nur schön, sondern oft auch sehr kräftezehrend und beinhaltet auch manchmal nicht ganz so schöne Erlebnisse. Meine Tochter war noch sehr klein, unser Haus war oft überfüllt von den Seelen Verstorbener und auf Anraten meiner spirituellen Führer versuchte ich, meine Gaben ein wenig einzudämmen. Was mir natürlich nie komplett gelang, denn ich wurde medial geboren und Hellsehen, Hellhören, voraussehende Träume usw. lassen sich nicht einfach abstellen. Aber ich bat darum, erst einmal nicht als Medium für die jenseitige Welt zu arbeiten.

Eines Tages besuchte ich mit meinem Vater ein liebes, männliches Medium. Eigentlich schenkte ich meinem Vater diesen Besuch, doch die geistige Welt lies es sich nicht nehmen und schickte jenem Medium viele Informationen für mich durch. So wußte das Medium recht schnell, dass auch ich diese Gabe habe und mir wurde gesagt, dass ich, sobald meine Kinder „aus dem Gröbsten raus sind“, wieder für die geistige Welt arbeiten würde.