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Alle Beiträge hier entstammen meiner Sicht der Dinge, meinen Erfahrungen und meinen Informationen. Es ist nicht die ultimative Wahrheit und jeder Mensch muss für sich seine Wahrheit finden und hineinfühlen, ob sich etwas stimmig anfühlt.

10.3.2018

Wenn Kinder von dem schwarzen Mann oder dem Mann mit dem schwarzen Hut berichten

Da mir immer mal wieder, aber in letzter Zeit immer häufiger, besorgte Eltern davon berichten, dass ihre Kinder z. B. in ihren Zimmern einen Mann mit einem schwarzen Hut oder einer schwarzen Kapuze stehen sehen, möchte ich gerne etwas aus meiner Sicht und Erfahrung zu dieser Wesenheit sagen.

Berichte, Erzählungen, Legenden und Geschichten über den “schwarzen Mann” gibt es schon seit Urzeiten. Er wird fälschlicherweise mit dem Tod oder als totbringend assoziiert und macht dementsprechend den meisten Menschen erst einmal Angst. Angst ist lediglich aber auch nur ein Gefühl und so wie die höher entwickelten Seelen oder geistigen Wesen die Liebe als ihre Energiequelle betrachten, so ist die Angst die Energiequelle von Wesen mit niedriger Frequenz.

Dieser Mann mit dem schwarzen Hut oder mit der schwarzen Kapuze, Umhang etc. ist in den erdnahen und niedrigen Frequenzen beheimatet. Kinder, die oft ohnehin noch medial sind (da sie noch nicht so lange von unserer geistigen Heimat weg und noch nicht so von Glaubensdogmen etc. geprägt sind), aber auch Jugendliche und Erwachsene, deren feinsinnige Antennen, Sensibilität oder Medialität gut ausgeprägt sind, können ihn sehen.

Auch mir hat er sich gezeigt, meinen Freundinnen, aber auch meiner Tochter und wie gesagt mittlerweile etlichen Kindern von meinen Klienten. Oft wird seine Erscheinung als Phantasie, Traum, Hirngespinst usw. abgetan.  Kinder werden mit ihren Berichten nicht ernst genommen, zum Schweigen verurteilt oder im schlimmsten Fall einem Psychologen vorgestellt.

Was aber ist er und was möchte er? Meiner Meinung nach ist er nichts anderes als ein Seelenfänger. Ähnlich metaphorisch zu sehen wie der Rattenfänger von Hameln. Aber er fängt nicht die Seelen der noch Lebenden. Also kein Grund zur Sorge. Diese Wesenheit möchte verhindern, dass Seelen, die noch nicht vollends ins Licht gehen konnten oder wollten, in die höheren Ebenen – also vollständig ins Licht – gehen. Er täuscht diesen Seelen vor, dass es das Licht nicht gäbe, keine weiteren Ebenen existieren als der seinen und er will, dass sie sich ihm anschließen, denn auch aus ihren Seelen schöpft er seine Kraft. Sprich: er möchte diese „verlorenen“ Seelen einsammeln.

Da manche Seelen von Verstorbenen sich an ihr irdisches Leben klammern, noch verwirrt sein können, noch nicht wirklich gehen wollen oder können, halten sie sich gerne bei Lebenden auf, die eben entweder medial oder sensitiv sind. Diese Lebenden sind wie eine Art Leuchtturm für jene Verstorbenen.

Stellen Sie sich einmal vor, man würde Sie in ein fremdes Land aussetzen, dessen Sprache Sie weder sprechen, noch kennen Sie sich dort aus oder kennen jemanden. Aber plötzlich entdecken Sie einen Menschen, der Sie sieht, wahrnimmt. Was würden Sie machen? Sie würden hingehen und versuchen, diesen Menschen anzusprechen und erhoffen sich Hilfe. Ebenso ist es mit den Seelen, die noch festhängen. Sie halten sich bei sensitiven und medialen Menschen auf, um wahrgenommen, gehört zu werden und oft auch in der Hoffnung, den Weg ins Licht gezeigt zu bekommen.

Also zeigt sich auch der Mann mit dem schwarzen Hut solchen Menschen. Gerne Kindern, die noch geistige Wesen sehen und wahrnehmen können. Er will nicht, dass jene Menschen den Seelen helfen ins Licht zu finden und so ist Angst sein Werkzeug, seine Waffe. Er kann uns Lebenden aber lediglich nur Angst machen und uns einschüchtern. Zu mehr ist er nicht in der Lage.

Wenn einer festhängenden Seele von einem Menschen geholfen wird den Weg ins Licht zu finden, ist dies ein großer Akt der Liebe und diese kraftvolle Energie ist nicht sein Lebenselixier. Demnach ist sein Gegenangriff, um diese Hilfe zu unterbinden, die Angst. Wenn ihm aber selbstbewusst, kraftvoll und dennoch in Liebe begegnet wird, dann ist er machtlos und zieht weiter.

Wenn ich ihn wahrnehme, mache ich ihm unvermittelt klar, dass er hier nichts zu suchen hat und verschwinden soll. Hinter meiner dann zwar sehr kraftvollen und vielleicht auch sehr direkten Energie ihm gegenüber steht aber immer als Intention die Liebe. Meine Aufgabe ist u.a. den anderen festhängenden Seelen, die vielleicht noch unerledigte Dinge hier auf Erden zu klären haben, zu helfen.

Ich möchte Sie mit diesem Beitrag ermutigen, Ihren Kindern – und vielleicht auch sich selber – Mut zu machen und das Vertrauen in die eigene geistige Kraft zu stärken. Hören Sie ihren Kindern zu, wenn sie von solchen Begegnungen berichten. Schwächen Sie diese Erlebnisse nicht ab, indem Sie sie als Phantasie oder Hirngespinst etc. bezeichnen. Stärken Sie Ihre Kindern in dem Bewusstsein, dass sie vielleicht einfach mehr wahrnehmen als andere und dass dies eine wertvolle Eigenschaft ist. Machen Sie Ihnen klar, dass sie keine Angst vor diesem Mann haben müssen. Er ist letztendlich nur selber eine arme Seele, die den Weg zurück ins Licht (noch) nicht gehen mag.

25.3.2017

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~ Das Märchen von der traurigen Traurigkeit ~

Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: „Wer bist du?“ Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. „Ach die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. „Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“
„Ja aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“
„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“
„Ich…, ich bin traurig“, sagte die graue Gestalt.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“
Die Traurigkeit seufzte tief.
„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“
Die Traurigkeit schluckte schwer.
„Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‚Papperlapapp, das Leben ist heiter.‘ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‚Gelobt sei, was hart macht.‘ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‚Man muss sich nur zusammenreißen.‘ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‚Nur Schwächlinge weinen.‘ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

„Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:

„Aber…, aber – wer bist eigentlich du?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. „Ich bin die Hoffnung.“

Textquelle: http://bit.ly/2mMc0V6

09.08.2016

Alles Hokuspokus – oder doch Realität?

Gelebte Medialität im Alltag

Gibt es Menschen, die Dinge sehen, die andere nicht sehen? Blicken sie nach vorne oder zurück und sehen Dinge, die den meisten verborgen sind? Oder sind wir nicht alle ein bisschen „medial“?  – Ja, sind wir!

Der eine Mensch mehr, der andere weniger. So wie jemand z. B. ein guter Pianist ist, Noten und Klänge selbstverständlich für ihn sind, kann der andere bestimmt auch Klavier spielen, nur hat er einfach keine Affinität dazu.

Aber lässt sich Medialität auch im Alltag integrieren und umsetzen? – Ja, sie lässt sich. Manchmal besser, manchmal schlechter.

Ist die Sensitivität oder Medialität auch nach der Kindheit (Kinder sind alle medial) noch im Vordergrund und wurde nicht durch gesellschaftliche und erzieherische Konventionen verdrängt, dann bedeutet dies oft ein ziemlicher Kampf für die mediale Person. In unserer Gesellschaft ist es recht schwierig, etwas „anders“ zu sein als viele andere Menschen. Dabei ist dieses „anders“ gar nicht so anders, sondern nur eine Erweiterung der Sinne, doch die meisten Menschen haben Angst davor und lassen ihre eigenen Über-Sinne deshalb nicht zu.

Auch ich habe jahrelang versucht, mich ohne großes Aufsehen durch das Leben zu schlängeln. Ereignisse voraus zu sehen, Gedanken anderer Menschen zu hören, in deren Vergangenheit und Gegenwart zu blicken und Kontakt zu Verstorbenen zu haben, ist alles andere als ein gesellschaft-liches Gesprächsthema auf einer Party. Noch. Doch es findet ein Umbruch im Denken, Handeln und Leben statt. Auch wenn in den meisten Köpfen der Menschen noch ein gewisses Bild verankert ist: mediale Menschen laufen Räucherstäbchen schwingend, Glaskugeln umklammernd, barfüßig und in Walla-Walla-Gewändern bekleidet mit leicht verzücktem Blick durch die Einkaufspassagen.

Ich muss immer wieder herzhaft schmunzeln, wenn ich mich dann in gemütlichen Runden „oute“ und die Blicke wahrnehme. Ja, ich nenne es outen. Medialität zu verbergen und zu unterdrücken ist enorm ungesund und teuer. Teuer, weil man unendlich viele Glühbirnen auf dem Gewissen hat, Staubsauger sterben lässt, Bügeleisen entflammt oder alternativ dazu auch gerne mal einem Fön den Garaus macht.

Ach ja und dann waren da noch die vielen Seelen der Verstorbenen, die regelrecht in „Warteschlangen“ mein Haus belagerten. Erklären Sie dies mal ihren Nachbarn.

Nach ersten Erfahrungen in der Kindheit und Jugend war der Tod meiner Mutter vor einigen Jahren mein persönlicher Wieder-Weckruf. Zuerst spürte ich einfach die Anwesenheit meiner Mutter, nahm ihren eigenen Geruch wahr, ich hörte ihre Stimme und sah sie innerlich. Durch die Annahme dieser Kontaktaufnahme öffnete sich erneut mein medialer Sinn, auch für andere Verstorbene.

Jahrelang hatte ich bis dahin versucht, diesen Kanal verschlossen zu halten und auch die vielen „Beweise“, die mir die Verstorbenen lieferten und liefern, zu ignorieren. Schließlich war das ja  unnormal – oder doch nicht?! Trotz der beweiskräftigen Durchsagen in Gesprächen mit den Angehörigen der Verstorbenen, sind die ab und an aufkommenden Zweifel im Bezug auf die eigenen Fähigkeiten immer wieder mein Anker in der Realität.

Bereichernd wurde im Laufe meiner  Arbeit die Erfahrung, dass viele Angehörige, neben dem Kontakt mit den vermeintlich Verstorbenen, auch hellseherische Informationen über ihr jetziges Leben erhalten.

Dennoch: kritische Selbstbetrachtung ist bei der medialen Arbeit der eine Fuß, um sich im Hier und Jetzt  zu erden. Der andere Fuß ist schlichtweg: ein ganz normaler Mensch zu sein. Ich nehme mir nach wie vor das Recht heraus, auch einmal einen schlechten Tag zu haben, zu fluchen, zu schimpfen, zu jammern und das Leben manchmal als ungerecht und schwierig zu empfinden.

Denn eins dürfen wir nie vergessen: auch wenn wir das Licht und die Liebe leben wollen – in erster Linie sind wir hier Menschen mit all unseren Stärken und Schwächen!

In diesem übersinnlichen Sinne -

Ihre Carmen Kaufmann